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Milliarden-Hilfe im Kampf gegen antibiotikaresistente Bakterien

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Das Wichtige in Kürze

Eine der grössten Gefahren im Gesundheitswesen ist die zunehmende Antibiotikaresistenz von Bakterien. Ein neuer milliardenschwerer Fonds investiert in die Entwicklung neuer Medikamente, um die befürchtete Katastrophe abzuwenden.

Die wachsende Antibiotikaresistenz ist ein globales Problem und muss von allen Akteuren im Gesundheitssektor koordiniert angegangen werden.

Um was geht es Die Zahl der antibiotikaresistenten Bakterien nimmt immer mehr zu. Rund 25 Prozent der Bevölkerung benötigt in der Schweiz pro Jahr ein Antibiotikum. Wenn diese Medikamente nicht mehr wirken, nimmt das Problem ganz neue Dimensionen an – verheerender als die Covid-19-Pandemie.

Es erstaunt deshalb, dass in diesem Bereich nur wenig geforscht wird und kaum neue Medikamente auf den Markt kommen. Im Gegensatz zu Covid-19 ist die Antibiotika-Krise aber abwendbar. Deshalb haben sich die führenden Pharmakonzerne zusammengeschlossen, ein neuer Fonds gegründet und den Topf mit einer Milliarde Dollar gefüllt. Hier mehr zum Fonds lesen.

Warum das wichtig ist Der Markt für Antibiotika ist gekennzeichnet durch extrem tiefe Medikamentenpreise und wenig Forschung in neue Produkte. Die Herausforderung ist es, genug Investments für die Entwicklung neuer Antibiotika-Medikamenten freizusetzen. Dies soll der Fonds ermöglichen, indem er auch in kleine Biotechfirmen investiert.

Die Globalance Sicht Die wachsende Antibiotikaresistenz ist ein globales Problem und muss von allen Akteuren im Gesundheitssektor koordiniert angegangen werden. Der Fonds ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, es müssen aber alle Akteure in die Pflicht genommen werden.

Die Forschung muss gezielt verstärkt werden – auch wenn die Renditeaussichten nicht gleich hoch sind wie bei anderen Krankheiten. Wir bewerten als Teil der Globalance Footprint-Analyse Pharmaunternehmen nach ihrem Beitrag, weltweit den Zugang zu dringend benötigten Wirkstoffen zu verbessern.

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