- Schweiz
- 17. Juni 2021
- Lesezeit: 1 Minuten
Energieeffizienz - das Mauerblümchen der Klimawende
Das Wichtige in Kürze
Das Potenzial energieeffizienter Elektromotoren wird weithin unterschätzt. ABB - ein Unternehmen, das Globalance derzeit im Portfolio hat - zeigt in einer neuen Studie, dass der weltweite Stromverbrauch um bis zu 10 Prozent gesenkt werden könnte, wenn die mehr als 300 Millionen industriellen motorbetriebenen Anlagen, die derzeit in Betrieb sind, ausgetauscht würden. Das sind rund 91 Prozent des Jahresverbrauchs der gesamten EU.
"Die Technologie, die zum Erreichen dieser Ziele benötigt wird, existiert bereits und übertrifft sogar die gesetzlichen Anforderungen." Morten Wierod, Präsident, ABB Motion
Um was geht es
Um das Ziel des Pariser-Abkommens zu erreichen, hat sich die EU verpflichtet, bis 2050 CO2-neutral zu werden. Sie hat sich zwei wichtige Zwischenziele gesetzt, die bis 2030 erreicht werden sollen: Erstens, die Treibhausgasemissionen um 55 % zu reduzieren, während das zweite Ziel eine Verbesserung der Energieeffizienz um mindestens 32,5 % vorsieht.
Eine Technologie, die wir selten erwähnen, die aber eine riesige Präsenz in unserem täglichen Leben hat, sind Elektromotoren.
Warum ist das wichtig
Die neue EU-Ökodesign-Verordnung schreibt vor, dass eine breite Palette von Elektromotoren den Premium-Effizienzstandard IE3 erfüllen muss. Durch den Einsatz von Motoren mit höherem Wirkungsgrad und den Antrieben, die deren Drehzahl und Drehmoment steuern, um noch mehr Energie zu sparen, will die EU bis 2030 110 Terawattstunden einsparen. Das entspricht dem gesamten jährlichen Stromverbrauch der Niederlande.
Die Globalance-Sicht
ABB - ein Unternehmen aus dem Globalance-Portfolio - hat kürzlich eine Energieeffizienz-Studie veröffentlicht, die aufzeigt, dass der weltweite Stromverbrauch um bis zu 10 Prozent gesenkt werden könnte, wenn die mehr als 300 Millionen industriellen motorgetriebenen Systeme, die derzeit in Betrieb sind, durch optimierte, hocheffiziente Geräte ersetzt würden. Das sind etwa 91 Prozent des Jahresverbrauchs der gesamten EU.
