- Vereinigte Staaten von Amerika
- 4. August 2020
- Lesezeit: 1 Minuten
Wie digitalisiert kann Bildung sein?
Das Wichtige in Kürze
Das digitale Lernen in den Bildungseinrichtungen hat seit der Corona-Pandemie stark zugenommen. Obwohl Studien zeigen, dass zu viel Technik im Unterricht nachteilig für den Lernerfolg sein kann, sind digitale Tools im Unterricht für die heranwachsenden Generationen ein Must.
Heranwachsende Generationen müssen lernen, kritisch und kreativ zu denken
Um was geht es
Disruption führt zwangsläufig zur Weiterentwicklung bestehender Normen und Modellen. Während der Corona-Krise wurden (neben zahlreichen anderen Branchen) die Bildungseinrichtungen besonders gefordert. Praktisch von heute auf morgen mussten Schulen den Unterricht digital anbieten. Lehrpersonen, die sich bis anhin gewehrt hatten, digitale Tools im Unterricht zu nutzen, wurden gezwungen, dies zumindest auszuprobieren.
Dank Software wie Microsoft Teams, Google Scholar oder Zoom fand der Unterricht – wenigstens in den höheren Bildungsstufen – komplett digital statt. Die pädagogischen Konsequenzen, positiv oder negativ, sind noch nicht abschätzbar. Aus der empirischen Forschung weiss man aber bereits heute, dass nicht die Technik ausschlaggebend für den pädagogischen Erfolg ist, sondern die Lehrperson, welche mit den Lernenden interagiert.
Warum ist das wichtig
Wieso also weiterhin digitale Tools nutzen, wenn der persönliche Austausch wichtiger scheint? Die Förderung digitaler Kompetenzen ist ein zentraler Aspekt, welcher für einen digitalen Unterricht spricht. Damit ist einerseits die Vorbereitung der Lernenden auf die bevorstehende Arbeitswelt gemeint aber auch das Verständnis für digitale Werkzeuge.
Die Gesellschaft benötigt immer mehr ein fundiertes Technologieverständnis, um zu verstehen, wie Algorithmen funktionieren und Softwareprogramme aufgebaut sind. Gleichzeitig müssen heranwachsende Generationen trotz der ständigen Berieselung am Bildschirm lernen, weiterhin kritisch und kreativ zu denken.
Die Globalance Sicht
Unternehmen wie Microsoft oder Alphabet drängen seit längerem in den Bildungssektor vor und statten Schulen mit ihren Produkten aus. Die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass diese Tools im geeigneten Rahmen sinn- und wertvoll für den Unterricht sein können. Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, können digitale Lerntools den klassischen Unterricht bereichern und ein effizienteres Lernen ermöglichen.
