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Wird Bill Gates beim Thema Klima gegen seinen Freund Warren Buffett stimmen?

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Das Wichtige in Kürze

Der Bill & Melinda Gates Foundation Trust ist die grösste Stiftung in den USA und hält einen Anteil von 3 Prozent an Berkshire Hathaway. In einem offenen Brief fordert Harvard-Professor Bob Eccles Bill Gates auf, seinen eigenen Klima-Aussagen gerecht zu werden und für den Aktionärsantrag bei Berkshire Hathaway zu stimmen, der eine jährliche Klimarisikobewertung fordert. Wird Bill Gates seinen Freund Warren Buffett überzeugen, seine Meinung zu ändern oder gegen ihn stimmen?

"Als Mitarbeiter oder Aktionär können Sie Ihr Unternehmen dazu drängen, seinen Teil zu tun." Bill Gates

Um was geht es

Wichtige institutionelle Aktionäre fordern Unternehmen auf, jährliche Einschätzungen zu Klimarisiken zu veröffentlichen. Das California Public Employees Retirement System (CalPERS), Federated Hermes und Caisse de dépôt et placement du Québec (CDPQ) haben dies bei Berkshire Hathaway getan. Der Vorstand des Unternehmens hat den Aktionären einstimmig empfohlen, gegen diesen Vorschlag zu stimmen. Nun hat Harvard Professor und langjähriger Pionier des nachhaltigen Wirtschaftens Robert Eccles diesen offenen Brief in der amerikanischen Zeitschrift Forbes veröffentlicht, in dem er Bill Gates auffordert, mit seinen 3 Prozent Anteil für diesen Aktionärsantrag zu stimmen.

Warum ist das wichtig

Erstens, weil es Bill Gates in die Pflicht nimmt: Wird er seine eigenen Empfehlungen aus seinem Buch "How to Avoid a Climate Disaster: The Solutions We Have and the Breakthroughs We Need." gerecht? Zweitens, und das ist wichtiger, weil Berkshire Hathaway zu den 100 grössten Unternehmen der Welt gehört, was den Ausstoss von Treibhausgasen angeht. Und drittens, weil viele so handeln werden wie Warren Buffett. Wird er das wirtschaftliche Argument akzeptieren, dass es in seinem eigenen langfristigen Interesse ist, die klimabedingten Risiken für die 63 Holdinggesellschaften von Berkshire Hathaway besser zu verstehen?

Die Globalance Sicht

Es ist wichtig zu sehen, dass einflussreiche Aktionäre ihre Positionen bei ihren Holdinggesellschaften durchsetzen. Beschlüsse, jährliche Risikobewertungen zu verlangen, sind moderat. Bob Eccles offener Brief verknüpft sowohl den Kontext als auch die ökonomische Argumentation auf geschickte Art und Weise. Es ist gut, dass prominente Aktionäre wie Bill Gates zum Handeln aufgefordert werden.

Offenlegung: Globalance investiert weder in Berkshire Hathaway noch in eine seiner Holdinggesellschaften.

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