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Die Footprint-Note dieses Portfolios für Steuerstrategie ist 62

Steuerstrategie

Der Globalance Footprint® zeigt Ihnen, was Ihr Vermögen rund um die Welt leistet — individuell und auf einen Blick. Unser Raster ist einfach und objektiv. Mittels neun Themen bewerten wir Ihren Beitrag an nachhaltige Grundlagen für wirtschaftlichen Wohlstand, Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen.

62

Steuerstrategie

17 %

des investierten Kapitals weist für Steuerstrategie einen nachteiligen Footprint aus.

3 %

des investierten Kapitals weist für Steuerstrategie einen ausgeglichenen Footprint aus.

80 %

des investierten Kapitals weist für Steuerstrategie einen positiven Footprint aus.

Was steht auf dem Spiel

Unternehmen optimieren legitim weltweit ihre Steuern. Dabei hat das Pendel in gewissen Fällen zu weit ausgeschlagen. Will heissen: Steuervermeidungsstrategien führen dazu, dass gewisse Firmen keine oder fast keine Steuern bezahlen. Internationale Organisationen wie die OECD oder die G-20 suchen nach neuen internationalen Spielregeln für eine nachhaltigere Unternehmenssteuerpolitik, zum Beispiel globale Mindessteuersätze für Grosskonzerne.

Der Footprint Ihrer Anlagen für Steuerstrategie

62

Portfolio Footprint Resultat

0100

Datenquellen: Globalance

 
Name
Steuerstrategie
Wirtschaft
Footprint Total
Kapitalgewicht
Swisscom AG8085751,1 %
Swiss Life Holding AG8060581,4 %
Swatch Group Ltd. Bearer7067630,8 %
SGS SA7071781,5 %
LafargeHolcim Ltd.7037302,5 %

Warum ist das wichtig

Globale Herausforderungen

  • Zu aggressive Steuerstrategien führen für die betroffenen Länder zu grossen Steuerausfällen.

  • Wenn keine gerechtere internationale Spielregeln ausgehandelt werden können, wird die Globalisierung zusätzlich in Frage gestellt.

  • Die politischen Spannungen in internationalen Organisationen nehmen zu.

Globale Ziele

  • Angemessene Steuerzahlungen durch internationale Konzerne werden politisch und gesellschaftlich als gerechter akzeptiert.

  • Es entsteht ein internationaler Konsens, wie digitale Geschäftsmodelle bezüglich Steuern zu behandeln sind.

  • Auf internationaler Ebene entsteht ein Konsens bezüglich globaler Mindeststeuersätze für Unternehmen.

Bedeutung für Investoren

Steueroptimierung ist nicht nur eine rechtliche und ökonomische, sondern auch eine gesellschaftliche Angelegenheit. Aus einer nachhaltigen Perspektive macht es deshalb mehr Sinn, für eine globale Reform der Unternehmensbesteuerung Hand zu bieten, dies auch aus Gründen der globalen Solidarität. Sogar Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat bei einem Besuch der EU angekündigt, die von der OECD angestrebte Revision zu unterstützen und in Europa künftig mehr Steuern zu zahlen. Wir investieren deshalb nur in Unternehmen, die diese Balance suchen und nicht Gefahr laufen, durch zu aggressives Verhalten Ziel von Kontroversen zu werden. Grundsätzlich beziehen wir Daten, welche die regionale Verteilung der bezahlten Steuern aller Firmen dokumentieren. Dabei wird die Grösse des Gaps zwischen aktueller IST-Verteilung und theoretischer SOLL-Verteilung (gemäss Umsatzverteilung und OECD-Regeln) eruiert. Je grösser der Gap, desto grösser das Risiko für (teure) Kontroversen («court of law versus court of public opinion»), je tiefer unsere Score für Steuerstrategie.

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